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Gans, aus Freilandhaltung, ca 3 kg/St.

42,00 €

68,95 €

(1 kg = 14,00 €)
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Beschreibung

Freiland Gans aus Frankreich

ca. 3 kg/St., ideal für 4 Portionen

Die Weihnachtsgans, ein beliebte Tradition die Jahr für Jahr fortgeführt wird. Wir empfehlen Ihnen, umso länger die Gans gart, desto zarter wird sie. Die perfekte Beilage wäre ein klassischer Rotkohl und Klöße.


Die Gans als Festessen ist in vielen Familien eine liebgewordene Tradition. Gemeinsam einen Gänsebraten nach dem St. Martinsumzug essen oder als kulinarischer Höhepunkt am Weihnachtsabend, die gebratene Gans ist längst ein Klassiker und ein raffinierter Menüvorschlag, der die Familie und Freunde ganz bestimmt um den gedeckten Tisch zusammenbringt, damit sie miteinander genießen, reden und feiern.

Umgangssprachlich viel gebräuchlicher als eine gebratene Gans sind die Bezeichnungen Martinsgans oder Weihnachtsgans. Doch wie kam die Gans zu ihrem Beinamen? Rund um das Festessen haben sich zahlreiche Legenden und Sagen gebildet, wobei der genaue Zusammenhang zwischen dem St. Martin und der Gans sehr umstritten ist. Aber der Legende nach soll sich St. Martin im Gänsestall versteckt haben, um dem schweren und unbeliebten Amt des Bischofs entgehen zu können. Das laute Geschnatter der Gänse hat ihn aber verraten und der Bauer entdeckte St. Martin in seinem Versteck. Er wurde zum Bischof geweiht und einige Gänse mussten ihr Leben lassen.

Eine andere Legende besagt, dass St. Martin bereits zum Bischof ernannt war und er in seiner neuen Funktion die Gläubigen in der Kirche begrüßen und mit ihnen gemeinsam die Messe feiern wollte. Kurz vor der Predigt marschierte eine Gans laut schnatternd in die Kirche und störte den Gottesdienst. Gläubige fingen die Gans ein und das Federvieh wurde nach der heiligen Messe gemeinsam verspeist.

Für Historiker am wahrscheinlichsten ist, dass die Gans als Festessen ihren Ursprung im Mittelalter hat. Am Ende des Jahres wurde der Lohn ausbezahlt. Die Freude darüber war groß und deshalb fanden zu diesem Zeitpunkt traditionellerweise auch viele Feste statt. Die Freude wurde jedoch getrübt, denn es wurden, meistens am Ehrentag des St. Martins, gleichzeitig Steuern für das vergangene Jahr eingehoben. Da viele Menschen damals Gänsezucht betrieben, wurden die Tiere zur Bezahlung der Steuerschuld herangezogen. Was lag also näher, als die Gänse zu schlachten und sich an dem Gänsebraten zu erfreuen.

Vielleicht stimmen die Legenden über den Gänsebraten alle nicht. Tatsache ist, dass die Gänse Anfang November voll gemästet sind und dies eine der letzten Möglichkeiten zu einem Festmahl ist, bevor die adventliche Fastenzeit beginnt. Übrigens gibt es auch rund um das Brustbein der Gans verschiedene Mythen. So dient es beispielsweise als Orakel: Die Farbe des Brustbeines lässt auf Milde oder Strenge des kommenden Winters schließen.